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hasibutz ...



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...   Erstellt am 22.11.2017 - 21:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das ist die Tabuschraube...wenn man die verstellt, dann verstellt man quasi die Grundspalteinstellung der Drosselklappen und damit die "Nullstellung", aus der der Rechner alles Weitere berechnet. Und nachdem man das mit normalen Werkstattmitteln nicht reparieren kann (den Ausgangswinkel 4,8° als Nullpunkt wieder einstellen), gleicht das im Schadensfall einem Totalschaden der Drosselklappen.

Im Prinzip arbeitet jetzt die ECU mit einem falschen angenommenen Grundwert und berechnet quasi so ziemlich alles "falsch".

Kostenpunkt des Ersatzteiles: 1363,93 ohne Einbau.

Ganz gut erklärt ist die Funktionsweise hier: http://www.guzzitech.com/forums/threads … o-8v.9082/ im Beitrag von scottmastrocinque

Bist Du Dir immer noch sicher, dass es Inbus war? Wenn ja, möchte ich immer noch fast wetten, es war eher auf Vers-253 die Schraube auf dem unteren Bild. Damit bekommt man den Leerlauf synchron. Ist in o.g. Link auch erklärt, der blaue Pfeil. Die von Dir genannte Schraube ist eine Schlitzschraube.

Was auch immer gerne mal übersehen wird, ist das Teil GU487567 an den Ansaugkrümmern. Wird manchmal verloren oder zerbröselt...und dann gibt es Falschluft. Nicht viel, aber genug, die ECU zu ärgern.

[Dieser Beitrag wurde am 22.11.2017 - 21:21 von hasibutz aktualisiert]





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spiegelmann ...



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...   Erstellt am 23.11.2017 - 19:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich glaube ,daß die Werkseinstellung mit einem Durchflußmengenmesser vorgenommen wurde.
Das Gerät hat sicher keiner Zuhause.

Auf jeden Fall kann man nach dem Ausbau die Drosselklappenstellung messen.(Messen muß man allerdings können)

Bei mir war der Unterschied links zu rechts nur 1/10mm.
Hätte ich Probleme könnte ich durchaus mal auch an der "heiligen" Schraube drehen.

Referenz habe ich ja gemessen.

Sicher sind nicht alle Gußteile gleich und somit die Werte nicht übertragbar,aber wenn man sie mal hat ,kommt man immer auf den
Ursprung zurück.





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Peter01 ...



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...   Erstellt am 23.11.2017 - 21:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nochmal zurück zu Carstens "Tabuschraube"
Richtig ist das Blatt VERS-253 oberes Bild!
Falsch angegeben war von mir ein 3er Inbus, richtig ist ein 2,5er Inbus den hab' eben gerade zum Test mal reingesteckt.
Der Mech. hat auch dort den gelben Sicherungslack entfernt und mir vor Ort sein tun gezeigt. Auf meine Frage zum entfernen des Sicherungslackes wurde mir gesagt dass dies an Ducatis ect. auch so gemacht würde.

Das ist jetzt so ca.2000 km her und die Stelvio läuft bisher ohne Probleme.

Ängstlich bin ich jetzt, dass da evtl. ein großer bzw. teurer Folgeschaden entstehen könnte.
Hmmm bin jetzt ein bisserl verunsichert, ich hoffe doch der Werker wusste was er tat.
Was meint ihr ?

LG Peter





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hasibutz ...



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...   Erstellt am 24.11.2017 - 15:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Spiegelmann: wenn man weiß, was man tut, kann man das schon machen. Allerdings geht Peter ja jetzt der Vorher-Wert als Referenz ab...man kann es auch berechnen, welcher Abstand zum Querschnitt des Drosselklappengehäuses die 4,8 Grad ergibt. Wenn man es exakt ausmessen kann, wo genau die Lotrechte zur Achsmitte ist. Das allerdings wage ich zu bezweifeln...ist ja alles ziemlich unzugänglich und zerstörungsfrei nicht zu öffnen. Und dann gibt es noch Gusstoleranzen etc., also wird es faktisch nur auf einem Prüfstand per Durchflussmessung machbar sein.

@ Peter: wenn sie läuft, ist alles ok. Wenn sie sich auch noch sauber einstellen läßt (Synchronisation, Bypassdrücke) und die AU schafft und sonst nix passiert, ist es ok. Wenn nicht, hast Du auf die Arbeit Gewährleistung und es ist des Mechanikus Problem.

Fakt ist, dass die Schraube laut Guzzi tabu ist, auch für Mechaniker. Und was der Typ an Ducatis macht oder nicht, wäre mir egal. Das Problem des Ausgehens hat er symptomell gelöst, aber die ursache nicht behoben. Das ist wie mit Kopfschmerztabletten: die wirken gegen den Schmerz, nicht gegen die Ursache. Ich denke, die Bypassschrauben wären meine Wahl gewesen...





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Peter01 ...



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...   Erstellt am 24.11.2017 - 22:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


OK, habe soweit verstanden.
Wenn ich das nächste mal zum M.A.D nach Leimen komme werde ich das nochmal ansprechen.
Aber wie gesagt meine Stelvio läuft bisher prima.
Danke für's Gespräch und weiterhin gute Fahrt.

LG
Peter





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guzzali ...



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...   Erstellt am 24.11.2017 - 23:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Peter
Wenn der Mechaniker die Anschlagschraube rein gedreht hat, ohne den TPS zurückzustellen, hat er im Prinzip dem Motor vorgespielt Du würdest etwas Gasgeben, dh. er läuft nicht im Leerlauf.
In der Stellung (Werkseingestellt =) Leerlauf weiß die Elektronik, ich brauch so und soviel Sprit, und regel mich auf die eingestellte Leerlaufdrehzahl.
Damit fährt sie vielleich gut aber nicht wie ursprünglich gedacht = konstruiert.
Möglicherweise macht sich das am Verbrauch bemerkbar weil kein Schubabschaltung im Schiebebetrieb wirkt, so es denn eine gibt.





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Schöne Grüße aus Bayern
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hasibutz ...



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...   Erstellt am 25.11.2017 - 05:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich möchte fast wetten, dass beide Bypassschrauben entweder zu oder auf sind. Beides wäre zu 99% nicht leerlaufförderlich...

Normalerweise ist eine zu und eine etwas offen.





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Carsten

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Peter01 ...



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...   Erstellt am 18.05.2018 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallöchen,
zu diesem Thema möchte ich euch weiter informieren.
Wie in diesem Threat anfänglich beschrieben, hatte meine Stelvio leichte Leerlaufprobleme.
Die Maschine ging hin und wieder im Standgas aus.
Es wurde damals bei Km 21.000 von der Werkstatt ein Update aufgespielt und im Nachgang die Drosselklappenanschlagschraube ein wenig hineingedreht. Was zu diesem Zeitpunkt auch funktionierte.
Heute bei KM 26.000 trat das gleiche Problem wieder auf.
Hier im Forum konnte ich lesen dass es evtl. mit der Verschmutzung der Drosselklappenkörper zusammenhängen kann.
So habe ich habe mir eine Dose Liqui Moly Drosselklappenreiniger mit Sprühschlauch besorgt.
Da ich nicht die ganze Stellage ( Ansaugkrümmer mit Drosselklappen) ausbauen wollte, habe ich den Luftfilterkasten komplett mit den Ansauggummis ausgebaut. Es geht zwar ein bisschen eng zu aber es geht recht gut. Vorher Batterie mit Einschub natürlich auch raus. Tank blieb drauf !
Man muss die zwei Schellen am Ansaugrohr lösen und die vier Schläuche die am Lufi-Kasten drann sind (unten, seitlich und vorne) abziehen incl. Sensorstecker. Ich war überrascht wie gut man in die Ansaugrohre hineinschauen und die Drosselklappen erkennen konnte. Ich hatte mir die Verschmutzung echt schlimmer vorgestellt. Vor der Reinigung ist es von Vorteil die Stelvio mit dem Hauptständer auf ein Brett zu stellen. Die Maschine ist dann nach hinten unten zu drücken oder man hebt sie vorne an ( Keil unters Vorderrad ,Wagenheber ect.).Grund dafür ist , dass die Reinigungsflüssigkeit nicht in die Zylinder läuft. Jetzt legt man einen dicken Lappen unter die Ansaugrohre. Dann die Drosselklappen öffnen und geöffnet lassen, dazu habe ich auf der linken Seite ein Kabelbinder locker um den Kugelkopf des Gasgestänges angebracht und dann mit einem Gummiexpander an meine Werkbank eingehängt. So jetzt Schlauch einführen, sprühen und hin her fahren links und rechts der Drosselklappe, dann einwirken lassen. Mit einer Zahnbürste kann man auch hartnäckigen Schmutz lösen. Ich habe mir dann ein altes Küchenhandtuch in lange Streifen geschnitten und das mit einem kleinen Holzstäbchen zum Nachreinigen eingeführt. Das habe ich zweimal gemacht und alles war echt gut sauber. Nach dem Zusammenbau habe ich mit Bremsenreiniger die beiden Rückstellfedern gereinigt und mit Balistol eingesprüht.
Dann Testlauf und fahrt, erstmal qualmt es recht ordentlich bis das Zeug verbrannt ist.
Nachdem ich die Drosselklappenanschlagschraube in den Urzustand zurückgedreht hatte läuft die Stelvio jetzt super gut im Stand und nimmt auch weicher Gas an.
Fazit: Es hat auf jeden Fall was gebracht.
Zeitaufwand: ca. 2 Stunden.
Danke an die Forumsmitglieder die mich auf das Reinigen aufmerksam gemacht haben !

Gruß aus dem tiefen Odenwald





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