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Reifenwahl
#1
Hallo in die Runde!

Ich habe meiner Stelvio NTX mal wieder einen neuen Satz Schuhe verpasst. Bei dem vorherigen Satz (Scorpion Trail II) hatte der Vorderreifen eine sehr stark ausgeprägte Sägezahnbildung. Die Laufleistung betrug nicht einmal 8.000 km. 

Jetzt habe ich beide Reifen gewechselt und bin auf Michelin ROAD 5 Trail umgestiegen. Ich war jetzt für 8 Tage in Norwegen und habe eigentlich keine Beanstandungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Reifen. Es war alles an Wetter (...nur kein Schnee) und unterschiedlichen Straßenverhältnissen dabei.

Hat hier vielleicht auch schon jemand mit dem Reifen Michelin ROAD 5 Trail Erfahrungen sammeln können? Vor allem würde mich interessieren, ob es bei diesem Reifen ebenfalls zu einer Sägezahnbildung kommen wird.

Viele Grüße

Lions
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#2
Sägezahn hatte ich ganz stark auf meinem letzten Heidenau,
aber nur vorn...
der Hintere war fertig und hatte boese Risse.
Bin jetzt wieder bei tourance, geht gut für Langstrecke.
Gruss, -Massa
Angel
  Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen. 

Cool

California II (1982)  -  Breva 750 i.e. (2003)  -  Stelvio NTX (2013)
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#3
Moin,
ich hatte beim Road 5 Trail und auch beim Vorgänger Road 4 Sägezähne vorn und hinten, beim 4er profilbedingt noch deutlich ausgeprägter.
Beim 5er fallen die Sägezähne nicht so markant auf.
Laufleistung hinten jeweils um die 8000km, vorne währen 2-3 Tkm mehr drin gewesen, ich wechsle aber immer satzweise.
Und weil der Road 5 im letzten Drittel seiner Lebenszeit nur noch mit Gewalt in Kurven zu drücken war, bin ich wieder auf den Scorpion Trail II zurück.
Den Pirelli fahre ich locker auf Kante, das hab ich mit beiden Michelin nicht ganz geschafft.
Er ist nach meinem Empfinden auch "besser zu fahren", besseres Einlenkverhalten, handlicher, ich fühle mich einfach besser und sicherer mit den Pirellipellen.
Grüße

Karsten
Der Allgäuer, der eigentlich ein Fischkopf ist!
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#4
Sägezahn vorne heisst eigentlich zu niedriger Luftdruck und zu wenig Gas in der Kurve.
Das Moped untersteuert.

Also erstens Luftdruck anpassen.
2,5 vorne und 2,8 hinten sind Werte, die allen (!) Motorradfahrern passen sollten. Dies Werte sollen also für 60 kg schwere und für 120kg schwere Fahrer passen?

ich nehme die Werte als Ausgangswert und probiere.
Bei meiner 850 TT bin ich derzeit bei 2,7 vorne und 2,9 hinten am zufriedensten (Fahrer und weltbeste Sozia). Wir bringen zusammen mit Ausrüstung ca. 165 kg auf die Waage.

Ansonsten wie bei jedem Moped in der Kurve die Maschine „auf Zug halten“, nicht durchrollen.

Dann dürfte es keinen Sägezahn geben.

Ach ja, noch ein Frage zum Sägezahn.

Ist die vordere Kante beim Positivprofil höher oder die hintere?

Dann kann ich dir sagen, ob der Rebound (=Zugstufe) zu weit offen oder zu weit geschlossen ist.
Ich habe:
Einen langhuber Einzylinder,
einen extremkurzhuber Vierzylinder,
einen Reihensechzylinder (natürlich keine BMW)
Und jetzt noch eine V2? Klar!
Was fehlt??
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#5
Hallo

Die Sägezahnbildung kenne ich beim PST2 nur hinten, das aber relativ stark.
Bei mir ist die hintere Kante höher.
Ich bin auch am überlegen auf den Michelin zu wechseln, da dieser kein Profil auf der Kante hat.
Vom Fahrverhalten bin ich vom PST2 begeistert, die Laufleistung wird aber nur 6tkm betragen.
2/3 Single und 1/3 mit Sozia.

Mfg
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#6
Hintere Kante heisst, deine Zugstufe ist zu schnell eingestellt.

Ich gehe mal davon aus, du fährst hauptsächlich Strasse (Offroad wird anderes eingestellt)
Dann machst du folgendes:

Drücke die Gabel mal kräftig am Lenker bei gezogener Handbremse runter und entlaste plötzlich.
Die Gabel muss wieder hochkommen, darf aber nicht nachschwingen.
Also nur runter und wieder hoch; die Gabel darf nicht ein zweites Mal nachwippen.

Wenn sie es doch macht, Zugstufe schliessen, also im Uhrzeigersinn die kleine Schraube ein paar Klicks
(die spürst du) reindrehen.
Wenn die Gabel „ganz langsam“ wieder hochkommt, bist du viel zu weit und musst wieder öffnen (gegen den Uhrzeigersinn).
Am besten ein Klick, dann wieder drücken, usw.

Die Werkseinstellung ist 10 Klicks bei der 850 TT. Damit ist bei mir die Zugstufe viel zu weit offen.
Moped tanzt dann Pogo  Confused  in Kurven, insbesondere, wenn der Strassenbelang nicht topfeben ist. 
Das führt dazu, dass der Reifen anfängt zu springen. Daher kommt dein Sägezahn.

Ich fahre 5 Klicks. (Das ist MEIN Wert bei meinem Rider-SAG und meiner Federvorspannung).
Gemessen/ gezählt wird von ganz geschlossen.
Dieser Wert soll als Orientierung gelten und ist nicht unbedingt auf dich übertragbar.

@ Bin-x

Hinten am Federbein funktioniert es genauso.
Nur schwingt es nicht nach, sondern „katapultiert“ nach oben.
Hier die Zugstufe so weit schliessen, dass das Heck in einer gleichmäßigen Bewegung nach oben kommt.

https://youtu.be/dVYSfIUnzBk

Reifenbilder Rebound

https://youtu.be/O5iJz_MiUv0

https://youtu.be/0kCGoDjtnM4

Sorry, leider nur in englich aber gut erklärt.
Ich habe:
Einen langhuber Einzylinder,
einen extremkurzhuber Vierzylinder,
einen Reihensechzylinder (natürlich keine BMW)
Und jetzt noch eine V2? Klar!
Was fehlt??
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#7
Risse im Heidenau?
Marco fährst wohl wie die wilde Wutz??? Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin
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#8
Danke für die Info

Ich habe heute die Zugstufe von 1,5 umdrehungen auf 0,75 umdrehungen geschlossen.
Das Heck kommt jetzt langsamer zurück.
Probefahrt kommt erst, da heute keine Zeit ist. Sad
Ich nehme an das ich bei diesem Reifen keine Verbesserung mehr sehen kann, der nächste wird wieder ein PST2 und da kann ich den Unterschied feststellen.
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