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Kleine Harztour
#1
Servus miteinander,
Nachdem dieses jahr 4 Wochen Marokko und 1 Woche Kroatien buchstäblich an der Pandemie im Halse stecken blieben, werden halt einzelne kleinere Touren gemacht.

Nach kurzer Planung am Pfingstmontag die Elfe gesattelt und eine Harztour in Angriff genommen. Früher mit Karte, Block und Stift eine Route aufgeschrieben, habe ich diesmal eine ferngesteuerte Tour gefahren. Noch nie so gemacht und für mich eine premiere.
Navi gestellt auf: BAB vermeiden, schnelle Route und go.
0645 gestartet bei 7 C und überraschen lassen, wohin mich das elektronische Helferlein führt. Endziel Sangerhausen eingegeben (478 km vom Heimatort, Fahrtzeit 7 Std 18 min)) und los. Um es kurz zu sagen, viel anders wäre ich bis zum Ziel mit karte auch nicht gefahren. Durch das schöne Altmühltal Nürnberg vorbei bis zur Veste Coburg. Dort sind dann zuerst einige Liter in den Tank geflossen, bevor es grob über Suhl, vorbei an Erfurt, Sömmerda nach Sangershausen ging.
Im Restaurand Rüssel Pub das Quartier bezogen und auf meinen Freund Gerd mit Frau gewartet.
Wiedersehen nach Monaten ein großes Hallo und Freude. Restaurant hatte Ruhetag und wir dann in einer Pizzeria das Wiedersehen begossen.
Frühstück dann im Rüssel Pub und gestartet zu zweit auf eine Harzrunde. Helga wollte in Europas größtes Rosarium, nicht weit weg vom Pub.
Wieder bequem gestartet nur diesmal: kurvenreiche Route mit unbefestigten Straßen inclusive.
Dauerte nicht lange und die erste Schotterstraße lies nicht lange auf sich warten. Smile
Erstes Zwischenziel Blankenburg erreichten wir nach unzähligen Kurvenstrecken, abgelegene Seitenstraßen und himmlische Landschaften. Navi nochmal umgestellt und die unbefestigten Straßen rausgenommen. Mein Freund hatte diesmal eine K 1200 dabei, weil die GS zum KD musste. Tasse Kaffee musste auch sein und weil das Ratschen am Tisch nlänger als gewohnt dauerte, auch noch einen zweiten Cappuccino.
Also die Bike gesattelt und über Elbigerode, Braunlage usw zurück nach Sangerhausen.
Wirt und Sohn des Pub fahren auch Motorrad und somit hatten wir Gespräche genug. Das Pub ist nicht so wie ein orginal irischer Pub. Ruhiger, sehr nett eingerichtet, hervorragendes Essen und für Whisky Kenner eine Anlaufstelle. Gibt über 100 verschiedene Sorten und der Wirt berät fachmänisch.
Mitttwoch dann zu dritt unter Führung von Gerd als Hauptziel den Broken anvisiert. In großen Teilen des harzes hat ein Sturm großes Schaden angerichtet. Dazu seit 3 Jahren viel zu wenig Niederschlag und der Borkenkäfer tut sein übriges dazu. Teilweise echt gespentisch, wie es aussieht dort. An den Hotspots natürlich etliche Motorräder. Die meisten fuhren relativ diszipliniert , bis auf die wenigen Krawalltüten und deren Sportfahrer. Polizei kaum gesehen und mobile Blitzer keinen einzigen. Starenkästen dafür etliche.
Gegen 1400 Uhr, wie sollte es sein, dann Regen auf den letzten 100 km etwa.
Abend dann gut gestärkt, flüssig aufbereitet durch verschiedene Füllstande im Glas. Sortiert ist der Rüssel Pub gut. Sage es normalerweise nicht, weil die Geschmäcker verschieden sind, aber der Pub ist echt zu empfehlen. Essen, Getränke gut, Personal unheimlich freundlich und die Zimmer sauber und gut groß genug. Gebäude von außen eher unscheinbar, aber die inneren Werte macht es aus.
Donnerstag ohne viele Worte. Start fürmich um 0900 trocken. 10 km später Regen, erweiterbar auf Platzregen, Landregen usw die nächsten über 400 km. Schnellstraßen, einige Km BAB und die letzten 50 km dann noch durch etliche Kurven, weil in der Nähe der Heimat die Sonne scheinte.
Fazit hat sich gelohnt, guten Freund getroffen, Bauch gefüllt mit gutem Essen und insgesammt ca 1500 km in 4 Tagen.
Nächster Ausflug kommt im Juli.
Ciao Willibaer
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#2
Tolle Erzählung, immer schön zu lesen von Deinen Reise- und Touren-Erlebnissen
Gruss Thomas
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