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Schwarzes Meer Tei
#1
servus miteinander,
Georgien vom 11.06 bis heute 20.06. 
Der Grenzübergang TR nach GE war völlig harmlos. 30 min durch und fertig. Mit Bikes an allen Auto nach Anweisung Grenzer, vorbei und abgefertigt. 
Danach bis nach Batumi und einen Freund von Gerd getroffen, der Georgien sehr gut kennt. Nach gutem Essen, vielen Tipps und einer Fahrt mit der Stadtseilbahn bei Nacht, war der Schlaf sehr tief. Wir sind auf gut bis mittelprächtigen Straßen im Hinterland bis nach Zugdidi gefahren. Dort Kräfte gesammelt und am nächsten Tag über Mestia nach Ushguli gefahren. Dieser Weg war teilweise sehr gut geteert, ein Teil Schotter und Schlaglochpiste. Aber bei sehr gutem Wetter , ca 32 C, durch ein wunderschönen Tal mit grünen, bewaldeten Höhen in Richtung Hoher Kaukasus. Es war der Hammer, immer in Fahrtrichtung die 3-4000er des Hohen Kaukasus mit den schneebedeckten Gipfeln zu sehen. Leider lief ein wilder Hund von rechts kommend, direkt vor das Hinterrad. Ich konnte die Elfe auf der Straße halten. Der Hund hat es leider nicht überlebt. 
Nach einer Pause weiter. Die letzten Km 20 km nach Ushguli waren eine Überraschung. Schmierige Sandwege, Wasserlöcher bis zum Zylinder, Hindernissfahrt um Steine. Es gab keine Alternative. Dort angekommen erwartete uns ein Bergdorf für Wanderer, Skifahrer, Offroadfan. Am Tag darauf auf guten Schotterwegen ging es auf der anderen Seite ins Tal. Also von 2243 m ging es bergab. Nach 1 Std plötzlich ein Bulldozer auf der Schneemöräne. Es ging nichts mehr. Bulldozer sprang nicht an und somit erstmal warten. Nach 45 min kam ein Israeli dazu. Mit Hilfe der 2 Mechaniker und wir 3 Biker, schoben wir die 3 Bikes über die Lawine. Danach die Katastrophe. 60 km bis zur nächsten Teerstraße die Steigerung des Vortages. Nur rutschiger, nasser, schlammige Wege, Wasserloch an Wasserloch. Wir schauten aus wie Schweinchen beim Suhlen. An diesem Tage reichte es. Bei einer Familie untergekommen und versorgt worden, wie bei Muttern. 
Nächsten Tag an einer Tankstelle die Bikes gewaschen und gleichzeitig die Kombi mit abgekärchert. Durch teilweise sehr verfallene Städte weiter, immer wieder durch wunderschöne Täler. Immer wieder werden wir ungläubig angesprochen, dass wir von D nach GE mit dem Motorrad fahren. Am nächsten Tag nur kleine Strecke, weil wir ein tolles Gästehaus gesehen hatten. Dort eigentlich Mittags nur ne Kleinigkeit essen. Wirtin hat in D Germanistik studiert  und nicht mehr weggelassen. Sogar die Wäsche wurde gewaschen und somit schauen wir wieder sehenswert aus. Grins.
Tags darauf sind wir auf tollen Schotterstraße bis auf 2464 m gefahren. Durch eine Hochebene wieder einmal. Nomaden mit ihren Zelten gesehen, Schafe, Kühe in unzählbarer Menge in dieser Hochebene. 
Der weitere Weg führte nach Tiflis. Dort einen ganzen Tag verschiedene Sehenswürdigkeiten angesehen, uns georgischen Schaschlik vereinnahmt und einfach die Auszeit genossen. 
Heute dann die georgische Heerstraße, 132 km, bis nach Stepantsminda gefahren. Leider teilweise im Regen, so dass der 5047 m Kazpek sich nur mit Wolkenmütze zeigte. Morgen gehts ca 12 km weiter zur GE - RUS GRENZE. 8200 km Gesamt. 
Jetzt beginnt dann der Heimweg gemütlich. Lieben Gruß vom Willibaer
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#2
Hey Willi,

solche ferkelmäßigen Wege sind doch für ein erfahrenen Stelviotreiber doch kein Hindernis oder?

Kommt nicht jetzt der spannenste Teil euer Tour RUS/UA....auf das alles gut geht.

Lieben Gruß Karsten
15.-17.5.2020 Stelvio & Friends-Treffen in Bebra
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